Museum Banat Ried im Innkreis

Handarbeiten, Trachten, Dokumentationen - Geschichte & Geschichten
 

Die Ansiedlung - Wirtschafts- & Alltagsleben - Flucht & Vertreibung

Gezeigt werden Exponate aus dem Kultur-, Wirtschafts- und Alltagsleben  der deutsch-österr. Siedler im Banat und zT. auch Siebenbürgen von 1720 bis 1945.  (Handarbeiten, Trachten, Dokumentationen - Geschichte & Geschichten)

Viele die das (heute in Rumänien gelegene) Banat beruflich oder privat wieder bereisen (können) wundern sich, dass sie dort noch so viel altösterreichische Kultur vorfinden.  

 Das Museum ist von Ostern/Karwoche bis Ende November (Kathrein), Samstags und Sonntags, sowie nach Vereinbarung auch für Gruppenführungen geöffnet.

In lebhaften Erzählungen und Beschreibungen führt unser Kustos Franz Ritter, der als Kind mit seinen Eltern selbst als Flüchtling nach Ried kam, die Besucher sehr authentisch durch die Schau.

Die Ausstellung gliedert sich in 3 Bereiche
1) Die Zeit der Besiedelung und der Aufbau im Banat durch Prinz Eugen ab 1720, 
2) Wirtschafts- und Alltagsleben im Banat bis zum 1. Weltkrieg
3) Übernahmen des Banat durch Rumänien (Vertrag von Trianon) bis hin zu Flucht und Vertreibung im Herbst 1944.

Geschichte einer alt-österreichisch-ungarischen Region, die heute noch (oder heute wieder) davon zehrt. So wurden in den 20er/30er Jahren Wiener Kinder auf Sommererholung ins damals noch reiche Banat gebracht.

Herr Franz Ritter, der mit seiner Frau die Ausstellung und Dokumentation aufgebaut und zusammengetragen hat war damals als 10-jähriger betroffenes Flüchtlingskind. Frau Maria Ritter organisiert seit über 30 Jahren (bis heute) die Rieder-Rumänienhilfe in der Region Temeswar und hat dabei ua. auch einzigartige Exponate sammeln können, die seit 10 Jahren den Kern der Ausstellung bilden.

Maria und Franz Ritter 2015